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MOGUNTIA (45)

(Mainz am Rhein, Deutschland)
Reychsfarben: Rot-Weiß
Gegründet: 07.10. a.U. 23
durch die Colonia Agrippina (8)

                                                             

 Reychs-Historie

UNSER REYCH:



UNSERE TOCHTER-REYCHE:

 

NOVA YORKIA (69)

(Long Island, NY, USA)
Reychsfarben: Rot-Weiß-Blau
Gegründet: 17.1. a.U. 26
Erloschen: a.U. 129

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Infos zur Nova Yorkia
Rt Piffche †
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GEDANIA (71)

(Danzig / Gdansk, Polen)
Reychsfarben: Rot-Weiß-Rot
Gegründet: 16.2. a.U. 26
Erloschen: a.U. 85

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Infos zur Gedania
Rtt Kientje † & Rt Don Rastro
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LYMPURGIA (322)

(Limburg an der Lahn, Deutschland)
Reychsfarben: Blau-Orange
Gegründet: 08.08. a.U. 92
www.lympurgia.de

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Infos zur Lympurgia
Rt Fleurian †
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Moguntias Churfürsten

Rt Luginsland

a.U. 108 bis 124 (†)

Rt Jour

a.U. 1?? bis 147 (†)

Rt Bengel

a.U. 149 bis heute




Ehrenschlaraffen
(Für mehr Infos auf das Bild klicken.)

Stammbaum
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken.)

Gefechst von Rt Bengel
Gefechst von Rt Bengel



Die Reychs-Chronik der
Schlaraffia Moguntia


Unser Archivar hat einige Meilensteine des Reyches Moguntia zusammengestellt:



a. U. 23

Am 07. Oktober 1882 findet die erste Schlaraffensitzung in der Schandburg im Cafe Schard in der Dominikanerstraße statt. Die Mainzer Theatersaison 1882/83 führt den profanen Schauspieler Fritz Hitziggath, Rt. Schneidertödter von der Pegnitz, fahrender Ritter der h. Colonia, mit dem Opernsänger Hermann Pfeiffer, Rt. Wofram der Erhabene, zusammen. Beide kannten sich schon aus ihrer Tätigkeit in Nürnberg, wo sie einem der Schlaraffia ähnlichen Bund „Die Ritter von der Pegnitz“ angehörten. Weiterhin anwesend sind die Rtt. Lombard (17) und Ruodi (25). Rt. Schneidertödter wird zum ‘Ober-Schlaraffen pro tempore’ erkürt und „es folgte eine gemütliche Besprechung beim Einüben mehrerer Schlaraffenlieder mit dem Resultat, die Colonia Moguntia Aurea auszurufen“.

In der zweiten großen Sippung am 10. Oktober 1882 werden Wappen, Helm und Bandelier in den Farben des alten Kurmainz rot und weiß beschlossen.

Am 16. Oktober 1882 findet die Gründungs-Festsippung im Hotel ‘Rheinischer Hof’ statt. OS Sarastro vom tiefen Docht vom Mutterreych Colonia Agrippina schlägt 17 Erzschlaraffen zu Rittern, 4 Erzschlaraffen zu Junkern und 4 Erzschlaraffen zu Knappen. Von den 17 Rittern gehörten 5 der Mainzer Bühne an, 2 der 4 Junker waren ebenfalls Schauspieler, Kn. 3 war Opernsänger. Rt. Wolfram der Erhabene widmet dem jungen Reych das Lied ‘Auf, auf Ihr Schlaraffen’ - Melodie: Rt. Flüsterleis (3).

Am 26. Oktober 1882 erfolgt der zweite Ritterschlag; Hkt. Bräsig der Gastreuter (11) schlägt weitere 8 Erzschlaraffen zu Rittern. Zwei von ihnen sind Schauspieler.

Im November 1882 wird die erste Faust-Funke-Feyer des Reyches celebriert.

 

a. U. 25

Am 03. Oktober 1884 wird unsere erste Tochter, die h. Nova Yorkia (Rt. Graf Schneidertödter), geboren. Am 20. November 1884 folgt die zweite Tochter, die h. Gedania (Rt. Wolfram der Erhabene).

 

a. U. 29

In 1886 wird der AHA-Orden verliehen.

 

a. U. 34

In der Winterung 1893/1894 wird Rt. Graf Gleichen der Lindenmüller (121) zum ER der Moguntia erkürt. Er vollzieht einen 14-fachen Ritterschlag in der Moguntia.

 

a. U. 38

Am 13./14. November 1897 findet das 15. Stiftungsfest der Moguntia statt, gleichzeitig die 400. Sippung des Reyches.

 

a. U. 39

In den Jahren 1898/1899 erfolgt die Umstellung auf die neue schlaraffische Zeitrechnung. In a.U. 39/40 hat unser Reych 41 Sassen, davon 36 Ritter, 1 Junker, 1  Knappen, 3 Fahrende. Zum ersten Mal seit Bestehen des Reyches fand kein Ritterschlag statt.

 

a. U. 40

Auf Grund des einstimmig gefassten Beschlusses, dass alle Sassen, die „spiegelwidrig 4 bis 6 Sippungen nicht besuchen“, zu streichen sind, muss das Reych einen erheblichen Sassen-Aderlass hinnehmen.

 

a. U. 40/41

Der Erfinder der Buchdruckerkunst, Johannes Gensfleisch zu Gutenberg, wird zum ersten Ehrenschlaraffen der Moguntia erkürt: ES Gensfleisch der Schwarzkünstler.

 

a. U. 42/43

Albert Lortzing wird anlässlich seines 100. Geburtstages zum zweiten Ehrenschlaraffen der Moguntia, zum ES Stadinger der Liederreiche, erkoren.

 

a. U. 43/44

Anlässlich des XX. Stifungsfestes erstellt Rt. Boles einen Überblick über den Mitgliederbestand der ersten zwanzig Jahrungen und über die  profanen Berufstätigkeiten. Von den insgesamt 240 Sassen waren 90 Schauspieler, 49 Opernsänger, 19 Kapellmeister, Pianisten bzw. Musici. Wahrlich, ein musisches Reych!

Die Präsenzliste des Allschlaraffischen Sommerfestes verzeichnet über 700 Teilnehmer aus mehr als 90 Reychen.

 

a. U. 46/47

Dritter Ehrenschlaraffe des Reyches wird der Minnesänger Heinrich von Meißen: ES Frauenlob der Minnesänger

 

a. U. 48/49

Das Reych Moguntia Aurea feiert sein 25. Gründungsfest.

 

a. U. 53/54

Im Rahmen des 30. Moguntia-Reychsgeburtstages wird der Mainzer Dichter und Komponist Peter Cornelius zum ES Abul Hassan der Liederfrohe gekürt.

 

a. U. 61/62

Moguntia feiert die 1000. Sippung. Rückblickend formuliert unser Rt. Dingsda: “Unvergesslich schöne  Sippungen bewiesen, dass die langen, schweren Kriegsjahre, die nun Uhu sei Dank überwunden sind, den echten Moguntiageist nicht ersticken konnten“.

 


Postkarte zum 40. Stiftungsfest
im Jahre a. U. 63


   
a. U. 64/65

Moguntia beschließt, ab sofort Rittermäntel zu tragen. „Böse“ Sassen sprechen von ‚Talaren’. „Die derzeitige Sitte oder besser die eingerissene Unsitte, den Talar auf allen Seiten, sogar bis zu den Ärmeln, mit Emblemen aller Art, darunter Katzen- und sonstige Schwänze usw. zu behängen, wäre in der Vorkriegszeit unmöglich gewesen“  (Rt. Boles).

 


 

09.05. a. U. 66

                           

Im New Yorker Hotel McAlpin (mehr Infos hier) feiert unsere Tochter Nova Yorkia (69) ihr  40. Stiftungsfest.


   
a. U. 73/74

Am 22./23. im Lethemond feiert das Reych den „50. Reychsgeburtstag unserer Moguntia Aurea“. „Im Dunkeln soll ein helles Leuchten von ihm ausgehen, soll es ein Sinnbild des schlaraffischen Gemeinschaftsgedanken sein und Kunde geben von der unversiegbaren Weltbejahung und unerschütterlichen Zukunftsgläubigkeit unseres hehren Freundschaftsbundes“.

 


Die Jahre des Zweiten Weltkriegs

a. U. 78

                           

Am 15. im Hornung im 55. Jahr des ruhmreichen Bestehen unserer Moguntia kommt es in der 1460. Sippung zur „freiwilligen Auflösung“ des Reyches: „Ritter Marschall rühret das Tam-Tam – die letzte Sippung ist geschlossen – das Reych Moguntia ist nicht mehr!“ 

Foto: Reychs-Archiv 45
Foto: Reychs-Archiv 45

Schluss-Sippung der Moguntia

am  15. im Hornung a. U. 78 (15. Februar 1937),

danach Auflösung bis Kriegsende


a. U. 78-87

                           

Uhufinstere Zeit: An dieser Stelle sei auf das Werk „Spießrutenlaufen in der Uhufinsternis“ unseres wld. Ritters Großfürst Kientje hingewiesen.

 

a. U. 87

Am 11. im Wonnemond wird die Genehmigung zur Wiedererstehung der Moguntia erteilt. Am 17. im Wonnemond findet die Gründungsversammlung statt. Am 07. im Lethemond folgt die 1561. Sippung als erste Sippung nach der Uhufinsternis.


Burgweihe der „Notburg“ im Keller des Turnvereins 1817,
in der Schießgartenstraße 11 am 10.12. a.U. 87

(Vom ErbA wurde später eine Namensliste der abgebildeten
Sassen auf der Innenseite hinzugefügt.)


a. U. 91

                           

Der erste Deutscher Schlaraffentag nach der Uhufinsternis findet in Mainz statt. Dort wird der „Landesverband Schlaraffia Deutschland e.V.“ (LVD) gegründet. 


Gründung der Tochter Lympurgia

a. U. 91

 

 

a.U. 94

                           

Coloniegründung unserer Tochter Lympurgia. Auch die erste Rhein-Main-Freundschaftssippung mit dem Turney um die moguntianische Freundschaftskette fällt in diese Zeit.

Sanktionsfeyer unserer Tochter, der h. Lympurgia


Foto: Reychs-Archiv 322
Foto: Reychs-Archiv 322

Die Gründungsväter unserer Tochter

Lympurgia (322) im Jahre a. U. 92 (1951)

v. l. n. r.: Unbekannt, Rt Romeo, Rt Bi-Kuss (ehem. Polzana), Kn 2,

Rt Lux (ehem. Mandovia), Rt Glasfix, Rt Mephisto, evtl. Rt. Kobalt


a. U. 95

                           

In der 1800. Sippung wird der 72. Reychsgeburtstag gefeiert. Sippungsthema: „Moguntia Aurea – seine schlaraffischen und profanen Originale“.

 

a. U. 98/99

Der Mitgliederstand der Moguntia beträgt 71 sesshafte Sassen. Das Durchschnittsalter beträgt 55,62 Jahre. Das 75. Reychsgründungsfest wird im Kreise von ca. 800 Gästen im Großen Festsaal des Kurfürstlichen Schlosses gefeiert.

 

a. U. 102

„Zweitausend Sippungstage heute runden sich feyerlich in der Moguntia, und das sind abertausend festliche Stunden, die unsere Burg in ihren Mauern sah …“

 

a. U. 104

„Moguntia hat endlich wieder eine eigene Burg“. Zum ersten Mal erscheint in unserem Vademecum die neue Burgadresse: Heilig-Geist, Rentengasse 2, Eingang Mailandsgasse. In der 2076. Sippung am 07. November wird erstmalig in der Moguntia eine Blaue Kerze angezündet.

 

a. U. 107

„Lulu Moguntia“ –  Moguntia feiert die 600. Sippung seit  Wiedererstehung des Reyches und im Wonnemond a.U. 107/108 das 85. Stiftungsfest.

 

a. U. 108/109

Rt. Luginsland wird zum 1. Churfürst der Moguntia erkürt.

 

a. U. 115/116

Wir gedenken unserer Tochter, der erloschenen h. Gedania.

 

a. U. 117/118

Carl Zuckmayer wird anlässlich seines 80. Geburtstags zum ES Zuck vom fröhlichen Weinberg erkoren.

 

a. U. 123

Am 24./25. im Herbstmond wird das 100. Stiftungsfest gefeiert.

 

a. U. 125

Die 2700. Sippung mit dem Sippungsthema ‘Reich mir die Hand, mein Leben’ wird abgehalten.

 

a. U. 130/131

Moguntia feiert das 1. Gutenberg-Turney, das zukünftig alle fünf Jahrungen ausgetragen wird. Rt. Kientje und Rt. Piffche bringen von einem Ausritt das Reychsbanner der h. Nova Yorkia zurück in die Moguntia.

 

a. U. 134/135

Erkürung von Fred Endrikat zum ES Archeviech vom Pütt.

 

a. U. 135/136

Die 3000. Sippung findet statt.

 

a. U. 142

Reychsfehde mit der h. Terra Firma in der h. Haidelberga.

 

a. U. 147/148

Moguntia feiert den diesjährigen Ritterschlag in Danzig, der Stadt des verloschenen Tochterreyches Gedania.

Die derzeitg im Umlauf befindlichen unterschiedlichen Darstellungen der Reychswappen der Moguntia werden auf eine einheitliche Form gebracht. Dabei wurde streng darauf geachtet, dass diese Änderungen auf den historischen Unterlagen basieren und den heraldischen Gesetzmäßigkeiten entsprechen.

 

a. U. 148/149

Im Kurfürstlichen Schloss wird das 125. Stiftungsfest gefeiert. Moguntia erstellt eine zweiteilige Festschrift. In dieser Winterung werden Franz Thomé zum ES Carl der Gründer und Ludwig Kalisch zum ES Ritter Freiheit gekürt.

Moguntia richtet die 36. Rhein-Main-Freundschaftssippung um die moguntianische Freundschaftskette aus. In der Burg wird die Büste von Churfürst Hans aufgestellt. Dem Antrag der Moguntia, zukünftig (wieder) den Reychsnamen „Aurea Moguntia“ führen zu dürfen, wird nicht entsprochen.

 

a. U. 149/150

Moguntia beschließt, Schärpen einzuführen. „Habemus clavicimbulum novum“ – der altersschwache Ibach-Flügel wird gegen einen Steinweg-Flügel ausgetauscht. Rt Bengel wird zum neuen, 3. Churfürsten, erkürt. Moguntia öffnet zum 1. Mal zum “Tag des offenen Denkmals“ die Pforten der Burg. Ca. 300 Gäste kommen in die „Heilig-Geist-Kapelle“.  Das SWR-Fernsehen bringt einen Kurzbericht.

 

a. U. 150/151

Moguntia erinnert im Rahmen der Sippung „Historia Moguntiae“ an die erloschenen Töchterreyche Nova Yorkia und Gedania.

 

a. U. 151/152

Moguntia richtet das Gutenberg-Turney „Druck auf dem 50. Breitengrad“ aus. Das 1. Junkertafel-Turney um den Preis des Churfürsten wird durchgeführt. In dieser Winterung findet auch die 3.500. Sippung statt.

 

a. U.152/153

65 Jahrungen: „Moguntia sippt wieder“ – Erinnerungs-Sippung an die 1. Sippung nach neunjähriger Uhufinsternis a.U. 87.

 

a. U.153/154

„Eine Sommernacht beim Churfürsten” – Die Reyche Asciburgia und Moguntia feiern im Kurfürstlichen Schloss.

 

a. U. 154/155

Moguntia feiert 50 Jahrungen Gutenbergburg im Gebäude des Heilig Geist-Hospitals von 1236.


Unsere Burg von a.U. 104 bis 159 (1963-2018)
Unsere Burg von a.U. 104 bis 159 (1963-2018)
Unsere Burg von a.U. 104 bis 159 (1963-2018)

Unsere Gutenbergburg von a.U. 104 bis 159 (1963-2018) im ersten Stock des Heilig-Geist-Hospitals in der Mainzer Altstadt.


Auszug aus dem Heilig-Geist nach 55 Jahren

a. U. 159 

                         

Nach 55 Jahrungen wird der Mietvertrag im Heilig-Geist-Hospital vom neuen Eigentümer gekündigt. Am 26. im Ostermond findet mit der 3722. die letzte Sippung in den historischen Mauern von 1236 statt. Am 10. im Brachmond verabschieden sich die Mogunten und deren Burgfrauen im Rahmen eines feierlichen Abends vom Rittersaal in der Mailandsgasse. Als Ergebnis einer langen Suche nach geeigneten Ersatz-Räumlichkeiten bezieht die Moguntia während der Sommerung ihre neue Burg im Keller des Leininger Hofs.

Gruppenbild bei der letzten Sippung in der Burg im Heiliggeist am 26. im Ostermond a.U. 159 (26.04.2018)

Foto: ©Rt Linsenblick (342)
Foto: ©Rt Linsenblick (342)

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a. U. 159/160

                         

Die neue Burg im Leininger Hof ist viel kleiner als alles, was die Mogunten gewöhnt sind. Dennoch gelingt es ihnen, den Gewölbekeller aus dem 14. Jahrhundert gemütlich und stilvoll einzurichten. Die vorherige anderhalbjährige Suche nach geeigneten Räumlichkeiten hatte durchaus auch größere Säle hevorgebracht, bei denen die monatlichen Kosten für das Reych jedoch nicht zu stemmen gewesen wären.

In der neuen Gutenbergburg im „Leininger Hof“ rücken die Sassen näher zusammen.


Die Corona-Jahre

a. U. 160/161

                         

Die globale Corona-Pandemie trifft auch die schlaraffische Welt. Ab dem 13. im Lenzmond a.U. 161 wird das öffentliche Leben auf ein Minimum heruntergefahren; auch Sippungen können dadurch nicht mehr stattfinden. Erst drei Tage zuvor sind die Mogunten von einem Reychsausritt zurückgekehrt. Am 12. im Lenzmond, wenige Stunden vor dem bundesweiten Lockdown, wird noch der Ritterschlag an Jk. Gerd zum „Rt Schänti der Zieh-Sack-Akrobat“ vollführt; danach ist Schluss, und die Winterung wird vorzeitig für beendet erklärt.


01.10. a. U. 161

                         

Im Herbst a.U. 161 sinken die Infektionszahlen kurzzeitig, was es der Moguntia möglich macht, am 01. im Lethemond eine Sippung durchzuführen. Dabei müssen bestimmte Hygienevorschriften eingehalten werden,  weshalb der große Saal im Mainzer Kolpinghaus angemietet wird, der sich nur ein paar Häuser neben der Burg befindet. In dem Raum, der normalerweise Platz für 200 Menschen bietet, dürfen sich mit Abstand und Mund-Nasenschutz nur 25 Personen aufhalten - inkl. Styxin. Außerdem darf nicht gesungen werden, um den Ausstoß von Aerosolen zu minimieren. Thema des Abends ist das Gedenken an Rt Dachs, der im Ostermond einer Infektion mit dem Corona-Virus erlegen war.


Abstand, Masken und Singverbot: Die Corona-konforme Sippung am 01. im Lethemond a.U. 161 im Mainzer Kolpinghaus


 

                         

In den folgenden Wochen steigen die Inzidenzen wieder an, so dass weitere Treffen nicht mehr möglich sind.

 

Die restliche Winterung a.U. 161/162 wird mit Kristallinen per Videokonferenz überbrückt, die von Rt Telefex organisiert und durchgeführt werden und die einen hohen Anklang finden.

Zusätzlich veröffentlicht Rt von Drübbe gemeinsam mit den Knappen 520 und 521 regelmäßig eine „Moguntia-Gazette“.

 

Beides führt dazu, dass der Zusammenhalt im Reych trotz der sippungs- und begegnungslosen Zeit erhalten bleibt.

Combo-nist, Bengel, Strahl, Linsenblick (342), Rhein-Strom
Geodat, Kn 523, H´ausgezeichnet, Canallito, Con-Trol
Ingwehr, Kladde, Schna-Utzer (322), Bär-Lin, Fontana
Kn 520, Kn 522, Jedoch, Funkwelle, Jk Norbert
Ion-nysseus, Pelimbert (42), Jk Willi, Kn 521, Tze-Tze (42)



a. U. 161/162

                         

Der Lift ist da! Im Lethemond a.U. 161 wird nach langer Planung und dem engagierten Einsatz von Rt Netto ein Treppenlift in unsere Burg eingebaut. Er befindet sich am Ausgang zur Kappelhofgasse und besitzt sowohl einen ausklappbaren Sitz, als auch eine Plattform für Rollstühle. Die nicht unerheblichen Kosten werden zum einen Teil aus der Reychskasse und zum anderen aus einem großzügigien Nachlass unseres weiland Ritters McMalt-EHE-sehr gestemmt, welcher die Spende an die Moguntia vor seinem Tod verfügt hatte. Zu seinem Gedenken wird eine Plakette beim Lift angebracht.
Ab sofort können die gehbehinderten und Rollstuhl fahrenden Sassen leichter in die Burg gelangen. Wegen der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Ausfall der Sippungen steht der Lift allerdings erst einmal bis auf weiteres still.

Der neue Plattformlift 



a. U. 162/163

                         

Zu Beginn der neuen Winterung im Lethemond a.U. 162 treffen sich die Mogunten nach eineinhalb Jahrungen wieder in der Burg - allerdings nur die, die sich trauen, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das Thema der ersten Sippung lautet „Die Moguntia sippt wieder“ und feiert nicht nur die erste Sippung in der Burg seit der Corona-Pause, sondern auch den 75. Jahrestag der Wiederauferstehung nach der uhufinsteren Zeit im profanen Jahr 1946.

 

Die Corona-Infektionszahlen steigen zum Herbst wieder an. Bereits ab der dritten Sippung dieser Winterung am 21.10. führt die Moguntia als erstes Reych die so genannte „2Gplus-Regelung“ ein, bei der nur gegen das Covid-19-Virus Geimpfte und Genesene Zutritt zur Burg haben, die sich zusätzlich vor Ort noch einem Schnelltest unterziehen müssen. So sippen die Mogunten so sicher, wie es zu diesem Zeitpunkt möglich ist. Singen ist so wieder erlaubt, und man darf sich auch wieder die Hand geben.

 

Gegen Ende des Windmonds wird in Südafrika jedoch die neue Omikron-Variante des Virus entdeckt, die sich viel schneller verbreitet als alle bisherigen Mutationen. Schweren Herzens entschließt sich die Moguntia wie fast alle anderen Reyche des Uhuversums zur erneuten Aussetzung der Sippungen ab dem Christmond a.U. 162. Stattdessen finden erneut Online-Kristallinen statt.

 

Während der folgenden Monate fahren die Schlaraffen-Reyche „auf Sicht“. Eine kurzzeitige Verbesserung der Inzidenzwerte lässt zwar hoffen, ab dem 10.03. a.U. 163 wieder in der Burg sippen zu können; allerdings sieht sich das Oberschlaraffat nur wenige Stunden vorher zu der Entscheidung gezwungen, dieses Vorhaben wieder abzusagen. Die stattdessen stattfindende Video-Kristalline läuft sodann unter dem Thema „Enttäuschte Hoffnungen“. 

Einkleber der Online-Kristalline vom 10.03. a.U. 163


21.04. a. U. 163

                         

Am 21. im Ostermond a.U. 163 treffen sich die Mogunten zur Durchführung der Wahlschlaraffiade ein letztes Mal in dieser Winterung persönlich. Da das Infektionsrisiko in größeren Räumen geringer ist, wird hierfür erneut den Saal im Kolpinghaus angemietet.


a. U. 163/164

                         

Der Verlauf der Pandemie entspannt sich zum Sommer a.U. 163. Aufgrund der vielen ausgefallenen Termine genehmigt der Allschlaraffenrat (ASR) die Durchführung von bis zu fünf Sippungen während der Sommerung. Die Moguntia entscheidet sich für drei Termine: am 20.08. im Garten von Rt Dendy, sowie am 08. und 22.09. in der Burg.

Ab dem 6. im Lethemond sippt die Moguntia wieder regelmäßig in der Gutenbergburg im Leininger Hof. Dennoch bleiben immer noch viele Sassen den Sippungen aus Angst vor dem Virus fern.


17.12. a. U. 163

                         

Die erste Uhubaumfeyer seit fast drei Jahrungen ist zugleich die erste Großveranstaltung seit Pandemie-Beginn. Insgesamt nehmen 26 eigene Sassen, 8 Einreyter sowie 27 Burgfrauen teil. Als Veranstaltungsort treffen sich die Mogunten zum ersten Mal seit ihrem Auszug im Jahr a. U. 159 wieder im Saal ihrer ehemaligen Burg im Mainzer Heilig-Geist-Hospital, den sie für diesen Abend angemietet haben. Für alle Anwesenden ist es ein bisschen wie nach-Hause-kommen.

Uhubaumfeyer am 17.12. a.U.163 in der ehemaligen Burg
v.l.n.r.: Rt von Drübbe (K), Rt Kladde (OI), Rt Telefex (OÄ), Rt Con-Trol (M)


Glückliche Rückkehr ins Heilig-Geist-Spital

25.04. a.U 164

                         

Nach mehrmonatigen freundschaftlichen Verhandlungen mit den Eigentümern des Mainzer Heilig-Geist-Spitals wird bei der Jahreshauptversammlung des profanen Vereins der Wiedereinzug in die Mailandsgasse beschlossen. Bereits am nächsten Tag unterschreiben die beiden Vorsitzenden den auf mehrere Jahre ausgelegten Mietvertrag für den Wartburgsaal, der den Moguten bereits von 1963 bis 2018 als Gutenbergburg diente. Nach fünf Jahren im Leininger Hof dürfen sie nun tatsächlich wieder zurück in „ihre“ Burg!

Abgebildete Sassen von links nach rechts:

Hintere Reihe: von Drübbe, Stuwwelisch, Gickel, Dal´berg, Mann-o-Mann, Campinski, Kn 521, Kn 520, Geodat, Kn 523 (verdeckt)
Vordere Reihe: Bengel, Funkwelle, Don Rastro, Kladde, Strahl, Combo-nist, Jedoch, Dendy, Giocoso
nicht auf dem Bild, aber anwesend: Adé-Bar, Canallito. Con-Trol, Telefex


27.04. a.U 164                 

Die Wahlschlaraffiade ist die letzte Sippung im Leininger Hof. Das Gruppenfoto, das nach der Sippung entsteht, zeigt nur glückliche Schlaraffen. Sie freuen sich alle auf ihre alte Burg im Heilig-Geist-Spital

Abgebildete Sassen von links nach rechts:
Hintere Reihe: Telefex (OÄ), Kladde (OI) und Strahl (OK)
Mittlere Reihe: von Drübbe (K), Ion-nysseus, Mann-o-Mann, Spätlese, Kn 97 (342), Funkwelle, Castizo, Fontana, Fixe Feder (K 42),
Con-Trol, N€tto, Kn 523, Campinski, Dendy (neuer J), 
Don-Rastro, Der-wo-durchblickt (OÄ 342), Struwwelisch, Canallito (S), Kn 524
Vordere Reihe: Han´s-mi-gern, Jedoch (bisheriger J), Geodat, Kn 521, Adé-Bar, Kn 520
nicht auf dem Bild, weil früher gegangen: Dal´berg


10.09. a.U 164

                         

Nach einer arbeitsreichen Sommerung, in der die Mogunten und Sassen aus befreundeten Reychen in mehr als 1.000 Arbeitsstunden die „neue alte Burg“ hergerichtet haben, erstrahlt sie in neuem Glanz. Ihre Pforten öffnet sie erstmals anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“, bei dem die Mainzer das Gebäude von 1236 besichtigen können und zugleich noch einiges über das schlaraffische Spiel erfahren. Von den 400 Besucherinnen und Besuchern melden einige ihr Interesse an, uns als Gast zu besuchen.


Die Moguntia ist zurück!

05.10. a.U 164

                         

1.988 Tage haben die Mogunten darauf gewartet - am 05. im Lethemond sippen sie nun wieder in ihrer Burg im Mainzer Heilig-Geist-Spital. 87 Sassen und 1 Pilger sind dabei, als OÄ Rt Telefex die feierliche Burgweihe vornimmt. Das Reych spendiert zu diesem Anlass „Weck, Worscht und Woi“ als Liebesmahl.


Fortsetzung folgt...

 

Zusatzinformationen

Unsere Gutenbergburg Auch Ernst Neger war Schlaraffe! Unsere Stiftung und der Mainzer Stadtmusiker Schlaraffia Moguntia in der Presse Testseite Reinschnuppern?